FUNKTIONSUNTERWÄSCHE SCHÜTZT VOR HITZESTRESS

Schwitzen ist zwar in der Sauna eine gute Idee, bei schweren körperlichen Tätigkeiten, wie beispielsweise einem Feuerwehreinsatz unter Atemschutz, kann eine Überhitzung des Körpers jedoch fatale Folgen haben. Neben Dehydration droht vor allem der so genannte „Hitzestress“, der im Extremfall sogar zum Tod führen kann. In den USA hat eine Studie bereits im Jahre 2003 gezeigt, wie gefährlich der Hitzestress tatsächlich ist. Knapp die Hälfte der Todesfälle unter Feuerwehrleuten – nämlich 49% – geht laut der Experten auf den gefährlichen Hitzestress zurück.

Gründe für den Hitzestress können vielfältig sein. Neben einer mangelnden Flüssigkeitsaufnahme vor dem Einsatz zählen auch sommerliche Temperaturen oder Stress dazu. Hinzu kommt, dass die Oberbekleidung der Feuerwehrleute eine gewisse Zeit vor den Flammen schützen muss. Das funktioniert aber nur, wenn die Schutzkleidung gleichzeitig eine wärmeisolierende Wirkung aufweist. Die Folge: Bei einem stressigen Einsatz unter Atemschutz ist die Schweißproduktion irgendwann so hoch, dass unter der Schutzkleidung ein Wärmestau entsteht. Zwar ist die Oberbekleidung der Feuerwehrleute atmungsaktiv, doch ab einem gewissen Punkt reicht auch diese Atmungsaktivität nicht mehr, um die Überhitzung des Körpers zu verhindern.

BESONDERE ANFORDERUNGEN AUCH AN UNTERWÄSCHE

Ein weiteres Problem hat das „Hohenstein Institut für Textilinnovationen“ beleuchtet. Denn während die Oberbekleidung der Feuerwehrleute in den letzten Jahren immer strengeren Kontrollen und Vorschriften unterworfen wurde, wurde die Unterbekleidung sträflich vernachlässigt. Vor allem Freiwillige Feuerwehren setzen bei der Frage nach dem „darunter“ fast ausschließlich auf den privaten Kleiderschrank der Feuerwehrleute. Das ist zwar kostengünstig, hat aber den entscheidenden Nachteil, dass die Privatkleidung der Feuerwehrangehörigen in der Regel nicht auf die besonderen Bedürfnisse während eines Einsatzes abgestimmt sind.
Um den lebensgefährlichen Hitzestress zu vermeiden – so die Forscher des Hohenstein Instituts – ist es nämlich unbedingt notwendig, dass der Schweiß, der sich in den hautnah getragenen Kleidungsschichten, also insbesondere der Unterwäsche, sammelt, so schnell wie möglich nach außen abgeleitet wird. Funktionsunterwäsche, wie sie bei Freizeit- und Profisportlern bereits seit langem zum Einsatz kommt, halten die Forscher dabei für die effektivste Lösung. Der Grund: Sie wirkt sich besonders positiv auf das Feuchtemanagement aus, nimmt also den Schweiß nicht nur sehr schnell auf, sondern leitet ihn auch besonders schnell an die Feuerschutzkleidung ab, so dass eine Überhitzung gar nicht erst entstehen kann. Ein Kreislauf, der nicht möglich ist, wenn die Feuerwehrleute „normale“ Alltagskleidung tragen.

Als besonders effektiv haben die Forscher zwei verschiedene Materialvarianten identifiziert. Die eine Materialvariante kombiniert eine wasseranziehende(hydrophile) Außenseite mit einer wasserabweisenden (hydrophoben) Innenseite. Die zweite Variante verfügt über eine wasserabweisende (hydrophobe) Innen- und Außenseite. Beide Prinzipien sorgen für einen schnellen Schweißtransport weg vom Körper und verhindern damit die Überhitzung. Die richtige Unterwäsche kann also Leben retten.

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